Firmengeschichte

 

Im Jahr 1908 gründete Adolf Gehrig sen. die Schreinerei in Schollbrunn. Seine Produktionsstätte war das heimische Wohnzimmer, in dem zunächst eine Werkbank untergebracht war. Mit einzelnen Gebrauchsmöbel fing es an.

Bald darauf wurde die Werkstatt im Landwirtschaftlichen Gebäude eingerichtet. Sohn Theo Gehrig machte seinen Schreinermeister und führte den väterlichen Betrieb nach der Erkrankung seines Vaters. Er wurde in den 2.Weltkrieg eingezogen und fiel gegen Ende des Krieges. Sein jüngerer Bruder Adolf Gehrig jun. war ebenfalls im Krieg und sollte die Landwirtschaft übernehmen. Er schulte um, absolvierte seine Lehre in Ludwigshafen und legte 1952 seine Meisterprüfung in Kaiserslautern ab. Zwischenzeitlich wurde die Schreinerei verpachtet.

1952 übernahm Adolf Gehrig jun. den Familienbetrieb, in dem Gesellen arbeiteten und unzählige Lehrlinge ausgebildet wurden. Schon damals wurden Schiffe in Mannheim und Ludwigshafen ausgebaut. Die regionalen Schreiner- und Reparaturarbeiten wurden in der Werkstatt ausgeführt.

1964 wurde das landwirtschaftliche Gebäude mit der Werkstatt abgerissen und in kurzer Zeit ein neues Firmengebäude erstellt. Serienarbeiten für größere Firmen wurden ausgeführt, in dieser Zeit wurde die komplette Familie neben den Arbeitern eingespannt. Dies war ein Standbein , ein weiteres war der Ausbau von Gaststätten und Hallen.

Die privaten Schreinerarbeiten wurden teils durch Architekten oder eigenen Entwurf zur Produktion gebracht. 1975 schulte Tochter Doris Gehrig vom Bauchzeichner zum Schreiner um.

1980/81 absolvierte Sie die einjährige Vollzeitschule Holz in Stuttgart und legte dort Ihre Meisterprüfung mit Auszeichnung ab. Durch den Kauf und Abriss des ehemalige Genossenschaftsgebäudes, konnte 1981/82 die Werkstatt nochmals erweitert werden. Dadurch hatte man Zugang zur Weisbacher Straße und damit bessere Zu-und Ablieferungsbedingungen. Im Jahre 1991 übernahm Tochter Doris Deschner geb. Gehrig die Schreinerei und führt dies bis heute. Sohn Markus Deschner ist als Geselle ebenfalls im Betrieb.